Integrierter grenzüberschreitender Rettungsdienst Pomerania/Brandenburg (InGRiP)

Förderung

EU-Förderung INTERREG VA

Projektlaufzeit

November 2017 - Oktober 2020

Projektbeschreibung

Das Ziel besteht in der Integration und Optimierung der Zusammenarbeit der zuständigen Institutionen und Rettungsdienste im grenzüberschreitenden öffentlichen Rettungsdienst. Deutsche und polnische Rettungsdienstmitarbeiter werden in einem notfallmedizinischen Simulationstraining gemeinsam die grenzüberschreitende Versorgung von deutschen und polnischen Patienten trainieren. Zielstellung der Schulungsmaßnahmen ist die Erhöhung der Patientensicherheit durch die effektive Koordination notfallmedizinischer Handlungsabläufe ohne sprachliche Barrieren. Zu diesem Zweck ist unter Anderem auch eine sprachliche Schulung der deutschen und polnischen Rettungskräfte in der Nachbarsprache mit spezifischem Fokus auf notfallmedizinisch relevante Sachverhalte vorgesehen, um eine sprachlich adäquate Begleitung der notfallmedizinischen Maßnahmen sicherzustellen.

Am Institut für Slawistik werden Präsenzveranstaltungen sowie E-Learning-Phasen fremdsprachendidaktisch vorbereitet. Des Weiteren geht es im Projekt um die Erfassung und die Auswertung der im Simulationstraining vorkommenden sprachlichen Kommunikation im Hinblick auf die vorbereiteten Unterrichtseinheiten und Sensibilisierung im Bereich der interkulturelle Kommunikation, um nachhaltige fremdsprachendidaktische Konzepte für weitere Akteure des Grenzgebiets zu etablieren. In der ersten Woche geht es vor allem um eine Einführung in die Strukturen des Polnischen bzw. Deutschen. In der zweiten Woche werden medizinische Themen behandelt, während in der dritten Woche spezifische notfallmedizinisch relevante Szenarien im Fokus stehen. Der Präsenzkurs umfasst 120 Lehreinheiten (à 45 Minuten) pro Teilnehmer. Um Kontinuität sowie eine hohe Motivation beim Lernen der Nachbarsprache zu gewährleisten und somit Lernerfolge zu sichern, ergänzen als zweite Komponente E-Learning-Module, die unmittelbar auf die Präsenzlehrveranstaltungen folgen und auf diesen aufbauen, den Lernprozess. Die ersten zwei E-Learning-Einheiten dauern jeweils 7 Wochen, die letzte 8, wobei diese direkt in das Simulationstraining integriert ist. Es sind insgesamt 25 Stunden Workload pro E-Learning-Durchlauf vorgesehen.

Das Projekt wurde von der Universitätsmedizin Greifswald und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald initiiert. Seitens der Universität Greifswald nehmen neben dem Lehrstuhl für Sprachwissenschaft am Institut für Slawistik auch der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement am Projekt teil. Weitere Partner sind der gemeinnützige Rettungsdienst Märkisch-Oderland, die DFR Luftrettung sowie – auf polnischer Seite – die Wojewodschaftsstation des Rettungsdienstes Stettin und die polnische Luftrettungsstation Goleniów.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mitarbeiter:

Dr. Grzegorz Lisek

Dr. Grzegorz Lisek

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft

Projekt: Integrierter grenzüberschreitender Rettungsdienst Pomerania/Brandenburg (InGRiP)

 

Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Raum E. 49

17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3219

Fax: +49 (0)3834 420 3231

grzegorz.lisek(at)uni-greifswald(dot)de

Dr. Dorota Orsson

Dr. Dorota Orsson

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft

Projekt: Integrierter grenzüberschreitender Rettungsdienst Pomerania/Brandenburg (InGRiP)

 

Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Raum E. 49

17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3221

Fax: +49 (0)3834 420 3231

dorota.orsson(at)uni-greifswald(dot)de