PD Dr. Claudia Radünzel

Lehrstuhlinhaberin (Vertretungsprofessur)

Lehrstuhl für Slawische Sprachwissenschaft

Ernst-Lohmeyer-Platz 3

17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3222
claudia.raduenzel@uni-greifswald.de

 

Sprechzeit: n.V.

Vita
1991-1997 Magisterstudium der Fächer Slawistik und Latein an der Humboldt-Universität zu Berlin
06/1996 Aufenthalt in Sankt Petersburg zu Forschungen im Rahmen der Magisterarbeit; Magisterarbeit „Das Wortfeld ‘Behinderter’ im Deutschen und seine russischen Entsprechungen“, ausgezeichnet mit dem Humboldt-Preis 1997 der Humboldt-Universität
1997-2001 Promotionsstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Slawistik, Akzentuierungsgebiet Sprachwissenschaft
10/1998-02/1999 Forschungsaufenthalt an der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität
2001 Promotion mit der Arbeit „Russische und deutsche Reden vor den Vereinten Nationen. Eine kontrastive Analyse“
2001-2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawische Philologie der Philipps-Universität Marburg, sprachwissenschaftliche Abteilung
2008 Habilitation mit der Arbeit „Bezeichnungen für Führungspersonen im Russischen unter Einbeziehung ihres Vergleichs mit dem Deutschen. Mit einem Ausblick auf weitere slawische Sprachen“, Venia Legendi für das Fachgebiet „Slawische Philologie (Sprachwissenschaft)“
2009-2020 Lehrkraft für Russisch und Latein
2013-2020 abgeordnete Lehrkraft für Latein am Institut für Klassische Altertumskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2014-2020 Wahrnehmung von Lehraufträgen am Institut für Slavistik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Forschungsschwerpunkte
  • russisch-deutscher Sprachvergleich auf verschiedenen Ebenen, insbesondere Wortfelder, Benennungsbildung, ganzheitliche Texte, Realisierung von Konzepten
  • Vergleich anderer slawischer Sprachen untereinander und mit dem Deutschen in Bezug auf verschiedene Aspekte
  • Textlinguistik
  • Sprache in der Politik
  • Sprache und Weltbild
  • sprachliche Realisierung von Konzepten in verschiedenen slawischen Sprachen
  • Bezeichnungen für Menschen mit Behinderungen in den slawischen Sprachen und ihre Entwicklung im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen
  • Leichte Sprache, besonders im Russischen und Polnischen
Publikationen
Monographien
  • Das Wortfeld Behinderter im Deutschen und seine russischen Entsprechungen, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1998 (= Europäische Hochschulschriften: Reihe 16, Slawische Sprachen und Literaturen, Band 59).
  • Russische und deutsche Reden vor den Vereinten Nationen. Eine kontrastive Analyse, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2002 (= Berliner Slawistische Arbeiten 19).
  • Bezeichnungen für Führungspersonen im Russischen im Vergleich mit anderen slawischen Sprachen und dem Deutschen, Heidelberg 2010 (= Slavica 6).
Aufsätze (in Auswahl)
  • Struktura i razvitie leksičeskich sredstv imenovanija invalidov v različnych slavjanskich jazykach, in: S. Kempgen, M. Wingender, N. Franz, M. Jakiša (Hrsg.), Deutsche Beiträge zum 15. Internationalen Slavistenkongress Minsk 2013, München, Berlin, Washington/D.C. 2013, S. 253-262 (= Die Welt der Slaven. Sammelbände/Sborniki, Band 50).
  • Das funktional-semantische Feld der Numeralität im Ober- und Niedersorbischen unter Einbeziehung des Vergleichs mit dem Deutschen, in: Anzeiger für Slavische Philologie 41(2013), S. 133-153.
  • Istoričeskoe vossoedinenie und zaščita sootečestvennikov. Die Krim-Frage in zwei Reden Präsident Putins vom 18.3. und 4.12.2014, in: Anzeiger für Slavische Philologie 42(2014), S. 107-135.
  • Bezeichnungen für Menschen mit Behinderungen in russischen Presseberichten über die Paralympics 2014 in Soči, in: Zeitschrift für Slawistik 60(2015)1, S. 45-66.
  • Bezeichnungen für Menschen mit Behinderungen in polnischen und tschechischen Presseberichten über die Paralympics 2014 in Soči, in: Glottodidactica 43(2016)1, S. 147-160.
  • Leichte Sprache. Eine linguistische Betrachtung eines neuen sprachlichen Phänomens auf der Grundlage polnischer und deutscher Beispieltexte, in: Zeitschrift für Slawistik 62(2017)1, S. 48-94.
  • Die Darstellung der Krim-Frage und des Ukraine-Konflikts in Reden russischer, ukrainischer und deutscher Vertreter vor den Vereinten Nationen. Eine linguistische Analyse, in: A. Trunk (Hrsg.), Russland und Europa. Facetten einer Beziehung, Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien 2017, S. 153-195 (= Schriften des Zentrums für Osteuropastudien (ZOS) der Universität Kiel 8).
  • Bezeichnungen für Menschen mit Behinderungen in kroatischen und serbischen Presseberichten über die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro, in: Zeitschrift für Slawistik 63(2018)1, S. 90-110.
  • Dostupnyj jazyk. Istorija i charakteristika novoj jazykovoj raznovidnosti, in: S. Kempgen, M. Wingender, L. Udolph (Hrsg.), Deutsche Beiträge zum 16. Internationalen Slavistenkongress Belgrad 2018, Wiesbaden 2018, S. 269-278 (= Die Welt der Slaven. Sammelbände/Sborniki, Band 63).
  • „Verzögerung bedeutet den Tod!“ Eine Analyse ausgewählter Schriften Lenins aus der Zeit der Oktoberrevolution, in: A. Trunk, N. Panych (Hrsg.), Erster Weltkrieg im östlichen Europa und die russischen Revolutionen 1917, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien 2019, S. 133-164 (= Schriften des Zentrums für Osteuropastudien (ZOS) der Universität Kiel 9).