Aktuelles

Die folgende Veranstaltung wird auf das SoSe 2022 verschoben: Literatur- und Theaterübersetzung – Wege in den Beruf und den Berufsalltag

Wie geht es weiter nach dem Studium? Diese Frage treibt nicht nur diejenigen um, die kurz vor dem Studienabschluss stehen. In diesem Semester haben Sie die Gelegenheit, sich über eines der möglichen Berufsfelder ein wenig näher zu informieren.

R/Evoking the Empire? Re-Thinking Ukraine's Postimperial Legacies

Internationaler Workshop 10. - 11.12.2021

The triumphant arrival of Postcolonial Theory in Ukraine in the 1990s made its future look promising. Postcolonial rhetoric proliferated in public discussions along with appeals to “derussification”, “desovietization”, and “ukrainization”. Yet the subsequent renaming of streets and towns and the substantial limiting of the previous scope of Russophone literature and culture covered in schools and university syllabi stood in contrast to the latter’s still dominant role in the media and popular domain. Simultaneously, Ukraine’s new self-definition as a “bulwark” on the path of a despotic “Orthodox ummah” (M. Riabchuk), or as a democratic and modern “gate of Europe” (S. Plokhy), indicated a strong influence of the European imperialist imagination. Moreover, the “hybrid war” in Donbas(s), categorized as a Huntingtonian “clash of civilizations” between the “Russian world” and pro-European Ukraine, or as a Kulturkampfinside the country, revealed the stunning persistence of imperialist discourses on both sides. Acknowledging Ukraine’s palimpsest postimperial condition, our workshop will discuss the transformations of Postcolonial Studies in Ukraine during their almost 30-year-long history, their applicability and possible instrumentalizations in various cultural and historical contexts, most notably against the backdrop of the ongoing war in Donbas(s). Special attention will be paid to the insights the postcolonial discourse can provide to our understanding of the country’s past, present, and future. Likewise, we will discuss how a postcolonial focus on Ukraine could contribute to the global debate on postcolonialty/postimperiality/postsocialism.

Programm

Organisatoren:

Prof. Dr. Roman Dubasevych (Universität Greifswald) roman.dubasevychuni.greifswaldde

Dr. Oleksandr Chertenko (Justus-Liebig-Universität Gießen) oleksandr.chertenkoslavistik.uni-giessende.

Zugang: https://uni-greifswald-de.zoom.us/j/84629489609?pwd=S3JuUGVNSmRRUm1nWDRHZkFhWVNvZz09

Meeting-ID: 846 2948 9609

Kenncode: 774154

DA^TSCHE – DaF/Z-Tschechisches Theaterprojekt - Schauspieler*innen gesucht!

Ab dem Wintersemester 2021 soll wieder eine Theatergruppe  an der Philosophischen Fakultät Greifswald starten!

Deutsch als Fremdsprache des Instituts für Deutsche Philologie und Tschechisch des Instituts für Slawistik kennen keine Berührungsängste und gestalten zusammen einen freiwilligen AK Theater. Die Sprachen Deutsch und Tschechisch finden in einer imaginären Da^tsche an der Ostsee zusammen, doch nicht nur um Erdbeeren zu ernten.

Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gern beiIvana Terš Čechová oder Oskar Terš melden.

Neuerscheinung: "Deutsche Sprichwörter und Redensarten"

Was sind Sprichwörter? Allgemeine Wahrheiten, die ausgedrückt werden? Oder lediglich Kommentare? Bloße Meinungsäußerungen? Betrifft die Mehrheit der Sprichwörter universelle Angelegenheiten, die weitgehend nicht einzelsprachlich geprägt sind, die Grundwerte oder Grunderkenntnisse der menschlichen Gesellschaft aufzeigen? Gab es sie eigentlich schon immer?

Die Popularität dieses kleinen Genres der Folklore ist nicht zufällig: Sprichwörter werden als Unterstreichung oder Bekräftigung des Wahrheitsgehalts einer Aussage zitiert und bringen uns dazu, über den besonderen Sinn des Gesagten nachzudenken. Genau deshalb werden sie oft von Sprachpflegern und Rhetorikern verwendet, von Journalisten in Zeitungsüberschriften, von Folkloristen und Philologen. Viele Sprichwörter erscheinen in verschiedenen Nationalsprachen in sowohl semantisch wie auch phraseologisch ähnlichen Fassungen, häufig basieren sie auf gleichen oder ähnlichen Bildern. Ein wesentlicher Anteil hat eine gemeinsame Quelle in der antiken Kultur, genauer in der griechischen und römischen Literatur, in der Bibel, manchmal im Werk der hervorragenden Schriftsteller der Neuzeit, in einigen kommt die so genannte Volksweisheit zum Ausdruck. Da liegt es auf der Hand, die Sprichwörter verschiedener Völker einer vergleichenden Analyse zu unterziehen und sie in einem Wörterbuch darzustellen.

Neuerscheinung: "Slawische Sprachen unterrichten. Sprachübergreifend, grenzüberschreitend, interkulturell"

Im Fokus des Sammelbandes steht die Fachdidaktik des Russischen, Polnischen und anderer slawischer Sprachen im deutschsprachigen Raum. Die zwölf Beiträge thematisieren die Förderung interkultureller Kompetenzen, den Medieneinsatz beim Fremdsprachenlehren und -lernen sowie die Zielgruppe der Herkunftssprecher*innen. Sie behandeln ebenfalls die Nutzung von Erschließungsstrategien und den Sprachtransfer sowie die Binnendifferenzierung im Fremdsprachenunterricht als Antwort auf die Heterogenität der Lernenden. Die Publikation richtet sich an alle, die in Universitäten, Schulen, privaten Bildungsinstitutionen oder Kulturvereinen tätig sind und die dort slawische Sprachen als Fremdsprachen vermitteln bzw. Herkunftssprecher*innen unterrichten.

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VON DER POP-ART zur SOZ-ART UND ZURÜCK?

Anregende Blickperspektiven auf eines unserer slawistischen Projekte und die regional und international vernetzte Ausbildung am Institut. Der Film zeigt Studierende und Lehrende im Gespräch  mit der Vitaly Komar, einem der Wegbereiter der SOZ-ART-POP-ART in Mittel- und Osteuropa bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Zwischen Exerzierplatz und Sehnsucht durch die Heimat“ im Koeppenhaus Greifswald. Ausstellung und Gespräch erkunden Fußabdrücke traditioneller Bildmuster der sowjetischen Epoche in Soz-Art und Pop-Art sowie der digitalen Welt von heute. Sie knüpfen so an eine aufregende Lehrveranstaltungsreihe an, die in Zusammenarbeit mit der Universität Sankt Petersburg entstand. 

Institut für Slawistik

Hausanschrift:
Ernst-Lohmeyer-Platz 3
17489 Greifswald

Postanschrift
17487 Greifswald

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Andreas Ohme

Sekretariat
Stefanie Braun
Tel.: +49 3834 420 3230
slawistuni-greifswaldde

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Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Veranstaltungen

Sowohl Forschung und Lehre, als auch vielseitige kulturelle Aktivitäten prägen die Greifswalder Slawistik. Neben Konferenzen und Gastvorträgen, tragen spannende Lehrprojekte (Filmclips) und Exkursionen dazu bei, berufspraktische Erfahrungen sowie Schlüsselqualifikationen zu sammeln.